Kriminalstatistik
In der letzten Gemeinderatssitzung präsentierten die Leiter des Polizeireviers Kornwestheim und des Polizeipostens Remseck die polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für unsere Stadt: Insgesamt wurden 625 erfasste Straftaten begangen. Das ist gegenüber 2024 ein erfreulicher Rückgang von 6,7%. Damit ist die Verringerung sogar höher als in Baden-Württemberg mit einem Minus von 6,1%. Schon letztes Jahr hatte es Remseck nach der Statistik 2024 im Sommer in die Landesschlagzeilen als sicherste Große Kreisstadt Baden-Württembergs geschafft. Es könnte also bei diesem Spitzenplatz bleiben. Schon jetzt ist klar, dass Remseck unter den Großen Kreisstädten im Landkreis mit Abstand die niedrigste Kriminalität hat. Abweichend vom Trend hat die Zahl der Wohnungseinbrüche von 7 auf 17 zugenommen (+ 183%). Die Zunahme konnte keiner speziellen Einbrecherbande zugeordnet werden, was in Vorjahren oft die Erklärung für solche Sprünge war. Die Polizei geht von mehr Einzeltätern aus. Das muss beobachtet werden. Die Aufklärungsquote liegt bei 62,1% und ist damit um 3,3% rückläufig. Sie liegt aber um 1,6% über dem Landesschnitt.
Aufgefallen ist der FDP, dass in der präsentierten Statistik nur 488 der 625 Straftaten nach Kategorien aufgeschlüsselt wurden (Körperverletzung, Diebstahl, Einbruch, Sachbeschädigung usw.). Bei 22% der Straftaten ist somit in der Statistik keine Zuordnung gegeben. Die Leitungen wollen nun prüfen, ob künftig in der jährlichen Präsentation noch genauer aufgeschlüsselt wird.
Grafik: Straftaten im Vergleich: Quelle Polizei Baden-Württemberg
Fraktionäre unterwegs
FDP-Stadträtin Erika Schellmann war beim Tag der offenen Tür des Tierhofs Arche Noah in Neckargröningen. Auf dem Gelände finden u.a. Gnadenhoftiere ein Zuhause. Die Beschäftigten mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen kümmern sich unter professioneller Anleitung liebevoll um die Versorgung der Tiere. Der Hof will sich in Remseck bekannter machen, um Ehrenamtliche zu gewinnen und Sponsoren (zB für Futterspenden) zu finden. Eine sehr gute Sache!
FDP-Stadtrat Reiner Münster war bei der Übergabe des Wohnkomplexes Arkansasstraße in Pattonville dabei. Dort sind 37 Neubausozialwohnungen in Kooperation von Kornwestheim und Remseck entstanden (18 Kornwestheim, 19 Remseck). Alle Remsecker mit Wohnberechtigungsschein hatten die Möglichkeit, zum Zuge zu kommen. Die Preise für die sozial geförderten Wohnungen liegen zwischen 9,20 u. 9,80 € Kaltmiete pro qm und sind damit im Vergleich zu anderen Neubauwohnungen sehr günstig. Zurzeit liegen die Quadratmeterpreise in Remseck bei den verschiedenen Vermietungsportalen zwischen 12,83 € und 14,57 € pro qm über alle Immobilientypen. Die neuen Wohnungen sind alle im „KfW 55 Standard“ gebaut. Dieses sog. „Effizienzhaus 55“ bezeichnet ein Gebäude, das im Vergleich zum gesetzlichen Vergleichsgebäude nur 55 % des Primärenergiebedarfs benötigt. So ergibt sich nicht nur eine vergünstigte Kaltmiete, sondern auch eine geringere Belastung bei den Nebenkosten. Alle Wohnungen haben einen Stellplatz für Pkw und überdachte Stellplätze für Fahrräder. Alle wichtigen Nahversorgungseinrichtungen sind fußläufig gut zu erreichen. Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 11,5 Mio. €; 5,7 Mio. € flossen als Zuschüsse von KfW und L-Bank für den sozialen Wohnungsbau. 47,4% der Kosten entfallen auf Remseck.
Mit freidemokratischen Grüßen
Kai Buschmann www.fdp-remseck.de, E-Mail:
www.facebook.com/fdpremseck / www.instagram.com/fdpremseck/
für den FDP Stadtverband und Fraktion




