Westrandbrücke 2038
Am 20.10.2026 wurden im Gemeinderat die Ergebnisse des nächsten Voruntersuchungsschrittes zur Westrandbrücke/Westrandstraße vorgestellt. Aus sechs Varianten geht ganz klar Variante 5 als Sieger hervor. Es ist bekannt, dass die FDP Fraktion beim Bürgerentscheid 2020 die Bewerbung der Westrandbrücke kritisch begleitet hat, weil die FDP die Gefahr sieht, dass dauerhaft der Durchgangsverkehr in der Stadtmitte zementiert wird. Die Mehrheit der abstimmenden Remsecker sah das anders. Das respektiert die FDP Remseck selbstverständlich.
FDP Fraktionsvorsitzender Armando G. Mora Estrada hat in der Sitzung lt. Redemanuskript gesagt (wörtliche Rede zählt): „Jeder hier weiß, das Thema ist für uns aus der FDP ein Thema, um das es sich lohnt zu diskutieren. Daher war der angestoßene Bürgerentscheid so wichtig. Im Auftrag der Bürger gilt es nun die beste Variante zu finden, wenn auch keine der präferierten Varianten den Verkehr in unseren Augen aus Remseck Mitte hinaus bekommt, sondern ihn im Umkehrschluss erst mal direkt im Zentrum Remsecks bindet. Heute wurden hier die Ergebnisse der nächsten Voruntersuchungsrunde vorgestellt. Aus sechs Varianten zu Beginn, wurde klar Variante 5, mit einer zweistreifigen Brücke und sinnvollen Anschlüssen an Landesstraßen und Meslay-du-Maine-Straße, als präferierte Variante beschrieben. Auch unter den Gesichtspunkten von Kosten ist diese Variante aus unserer Sicht die sinnvollste. So bleibt man Stand heute lediglich auf 20 Mio. Euro Kosten sitzen, auch wenn diese Variante durch Inflation und steigende Baukosten bis zum möglichen Baubeginn 2035 sicher teurer werden wird. Wesentliches Problem ist weiterhin der lange Planungsprozess, welcher uns nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld kostet. Jedes Jahr, das vergeht, kann uns daher teuer, um steigende Millionenbeträge (auf rd. 30 Mio. Euro städtischer Anteil?), zu stehen kommen, deshalb regen wir, wie auch bereits im AUT (13.10.2026), an, das Brückenbauvorhaben zum Pilotprojekt von SPARK Workflow zu machen. Die KI-Module des SPARK-Projekts (ausgeschrieben „Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren durch KI“) bilden ein Assistenzsystem, mit dem Planungsbehörden ihre Verfahren digital durchführen können. Es handelt sich um eine Open-source-Software, die in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung entwickelt wurde. Sie wird vom Bund bei Bundesstraßenprojekten bereits eingesetzt und verkürzt die Bearbeitungszeit auf einen Bruchteil der derzeitigen Zeiten. Da ein wesentlicher Teil des Zeitraums bis 2035 aus „Liege- und Prüfzeiten“ im Landesverkehrsministerium besteht, ist aus Sicht der FDP Fraktion das Ministerium in der Pflicht, diese kostenträchtigen Phasen zu verkürzen. Wir werden der Vorlage der Verwaltung heute zustimmen, vielen Dank.“
Karten-Quelle: GR Vorlage 115_2026 / Anlage 7 – öffentlich im Bürgerinfoportal: Kostenteilung: Gelb=100% Stadt – Grün_gelb gestreift=25% Stadt/75 % Land
Hier geht’s zur 974 Seiten umfassenden Gemeinderatsvorlage des für 2038 in Vollendung gesehenen Projekts im Bürgerinfoportal:
https://buergerinfo-remseck.de/buergerinfo/vo0050.php?__kvonr=11045
Mit freidemokratischen Grüßen
Gustav Bohnert
www.fdp-remseck.de, E-Mail:
www.facebook.com/fdpremseck / www.instagram.com/fdpremseck/
für FDP Stadtverband Remseck





