FDP Remseck zeigt klare Kante: „Silberstreif am Horizont – Remseck 2040“
25. Kommunalpolitischer Aschermittwoch setzt deutliche Akzente
Beim 25. Kommunalpolitischen Aschermittwoch präsentierte die FDP Remseck ein deutliches politisches Signal: Der Bürgersaal im Hochdorfer Schloss war rappelvoll (Maultaschen mussten nachgeordert werden), das Interesse hoch, der inhaltliche Anspruch klar. Unter dem Motto „Silberstreif am Horizont – Remseck 2040“ stellte die FDP Remseck Fragen, die in der Stadtpolitik gestellt werden müssen: Wo steht Remseck wirklich – und wo fehlt der Mut zu vernünftigen Entscheidungen? Das satirisch-bissige Improvisationstheater offenbarte schonungslos, was viele Bürger empfinden: Die kommunale Politik verliert sich zu oft in Verwaltung, Ritualen und Symboldebatten.
Die FDP-Akteure verkörperten die Fraktionen des Gemeinderats mit präziser Überzeichnung und feiner Ironie und brachten damit die politische Zustandsbeschreibung treffend auf die Bühne und trafen damit ins Schwarze, wie die Reaktionen der Besucher zeigten. Ob überzogene Steuerforderungen, fehlende Prioritätensetzung oder die Weigerung, notwendige Entscheidungen sachlich anzugehen: Die Probleme wurden klar benannt und pointiert zugespitzt. Besonders im Fokus stand die Frage: Wie will Remseck bis 2040 gestalten, wenn heute schon Mut und Entscheidungsfreude fehlen?
Für Drehbuch, Szenenbild und Regie sorgten Gustav Bohnert, Kai Buschmann und Marianne Günther. Die Rahmenhandlung – mysteriöse „optische Phänomene“ am Himmel über Remseck – diente als Spiegelbild politischer Unsicherheiten: viel Spekulation, wenig Substanz. Eine vom Oberbürgermeister eingesetzte Expertenkommission im Stück symbolisierte dabei die Tendenz, Verantwortung zu delegieren, statt zu übernehmen. 260218 Szenenspiel zum politischen Aschermittwoch 2026 Original12er Schrift
Mit starken Rollenprofilen wurden politische Positionen unverkennbar dargestellt:
- CDU (Kai Buschmann): „Wir brauchen eine ex ante Zieldefinition statt reiner post ex Betrachtung.“ – Der Ruf nach Struktur statt Reaktionismus.
- Freie Wähler (Erika Schellmann): Vermittlung ohne Lösung.
- SPD (Reiner Münster): „Remseck geht es gut, wir könnten doch noch ‚Sicherer Hafen‘ werden.“ – Wohlfahrtsromantik statt Finanzrealismus.
- Grüne (Gustav Bohnert): „Wenn das Geld nicht reicht, müssen wir die Steuern erhöhen.“ – Eine klare Botschaft: Belastung statt Entlastung.
- FDP (Armando G. Mora Estrada): „Der Gemeinderat hat die Grundsteuer gegen die Stimmen der FDP erhöht.“ – Ein politischer Fakt, der zeigt, wer tatsächlich Haushaltsdisziplin einfordert.
Gerahmt wurde der Abend von einem Grußwort des FDP-Landtagskandidaten Wolfgang Vogt
sowie dem traditionellen Aschermittwochsgedicht 260218 Aschermittwochsgedicht 2026 Das gibt es doch nicht_12er Schrift von Marianne Günther, das in diesem Jahr besonders scharfzüngig politische Versäumnisse aufgriff.
Fazit: Ein Abend, der zeigte, dass die FDP Remseck Orientierung bietet. Und: Der große Zuspruch zeigte: Die Bürger wünschen sich Klartext statt Schönfärberei. Die FDP Remseck hat diesen Anspruch erfüllt – mit Humor, aber auch mit der klaren Botschaft, dass solide Kommunalpolitik Zukunft braucht, nicht Ausreden.
Nach intensiven Gesprächen klang der Abend aus – mit vielen Impulsen für die politische Debatte in Remseck.
Bilder: FDP Remseck
Gruppenfoto: v.l.: FDP Landtagskandidat Wolfgang Vogt, Max Kießling, Erika Schellmann, Reiner Münster, Marianne Günther, Andrea Kövilein, Kai Buschmann, Armando G. Mora Estrada und Gustav Bohnert.
Anlage: Text Rollenspiel
Anlage: Aschermittwochsgedicht













