Erweiterung Feuerwehrhaus rechts des Neckars (Neckarrems)
Die von der Verwaltung dem Gemeinderat vorgeschlagene Erweiterung des Feuerwehrhauses rechts des Neckars auf der Südseite des Gebäudes wird von der FDP unterstützt. Warum? 1. Der Inbetriebnahme 2012 gingen damals mehrere Sparrunden voraus, um den Kostenrahmen zu halten. Gebaut wurde damals ein genau passendes Gebäude. 14 Jahre später kommt die Gebäudehülle aufgrund von Erweiterungen im Fahrzeugpark und dem neuem Wechselladerkonzept (Trägerfahrzeug mit verschiedenen Abrollbehältern) an ihre Grenze. Ärgerlich ist, dass damals nicht gleich ein größeres Baufenster für eine künftige Erweiterung im Bebauungsplan festgelegt wurde. Dann hätte man sich den nun fälligen neuen B-Plan sparen können. 2. Die Feuerwehr bringt extrem viel Eigenleistung ein (geschätzt im Gegenwert von 40.000-70.000 €), so dass der Anbau von zwei Garagen nur mit 180.000 € Kosten kalkuliert wird, die durch eine Förderung des Landes nach der Verwaltungsvorschrift über Zuwendungen für das Feuerwehrwesen in gleicher Höhe komplett abgedeckt werden. Die Mehrkosten sind somit auf verwaltungsinterne Abläufe (zB B-Plan-Erstellung) beschränkt. Der Baubeschluss wird mit einem Auszahlungs-Sperrvermerk im Haushalt 2027 versehen, so dass das Vorhaben noch gestoppt werden kann, sollte die Förderung verwehrt werden. Auf Nachfrage der FDP Fraktion wurde auch zugesagt, dass das Kunstwerk „Wasserflammen“ nicht versetzt werden muss, was auch ein Kostentreiber wäre. Geklärt wurde auch, warum dieses Jahr die Hoffläche südlich des Gebäudes bereits erweitert wurde: Man benötigte Rangierfläche für die beengt stehenden Fahrzeuge. Der Fahrzeugpark wird regelmäßig im Feuerwehrbedarfsplan und in jeder Haushaltsvorberatung im Gemeinderat durchgesprochen. Insofern halten wir den Vorstoß aus einer anderen Fraktion, den Fahrzeugpark auszulichten für falsch platziert. (Foto: FDP Remseck
Wiedereröffnung Jugendgelände Pattonville
Die Container auf dem Jugendgelände Pattonville konnten jetzt nach einer provisorischen Instandsetzung wieder zur Nutzung übergeben werden. Eigentlich sind die Container, die ursprünglich wohl aus den 90er Jahren stammen, völlig „durch“. Ein Gruppenraum kann gar nicht mehr genutzt werden und auch sonst wirkt alles ein bisschen nach dem Ende der Lebenszeit. Die kommunalen Kassen sind aber im Moment stark angespannt und so hat man sich entschlossen, mit 15.000 € Einsatz eine vorübergehende Wiedernutzung zu ermöglichen, statt einen Neubau zu errichten. Das kann 2-3 Jahre halten; dann wird es das gewesen sein. Die schon bei ihrer ersten „Aufstapelung“ gebrauchten Container hätten dann 20 Jahre für die Jugendarbeit an einem schönen Ort in Pattonville gehalten. Nicht schlecht! Vielleicht finden sich dann „neue alte“ Container, die man für die nächsten 20 Jahre aufstellen kann?
Foto: Stadt Remseck, Kai Buschmann, 3.v.r.
Mit freidemokratischen Grüßen
Kai Buschmann www.fdp-remseck.de, E-Mail:
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